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Villa GarbaldMiller & Maranta
Description Die dichte Bebauung der Gemeinde Castasegna verläuft entlang der nach Westen abfallenden Strasse und stösst am Zollhaus an die Landesgrenze zu Italien. Die Siedlungsstruktur ist durch Haustypen geprägt, die mit ihren wuchtigen Hauptfassaden direkt an der Passtrasse stehen und damit leicht südländische Urbanität vermitteln. Die von Gottfried Semper entworfene Villa Garbald versteht sich im Gegensatz dazu eher als italienisches Landhaus. Die hohe Gartenmauer umschliesst das mehrgeschossige Wohnhaus und wird zur Strasse hin zur Stützmauer. Die Wirtschaftsgebäude des Landhauses liegen in der Tiefe des hinteren Gartens an die Gartenmauer angelehnt. Die topographische Gestaltung und die Bepflanzung gliedern den Garten in einen unteren und einen oberen Teil. Der neue Wohnbau liegt an der Stelle des ehemaligen Heustalls. Mit seiner Lage in der Tiefe des Gartens bleibt der neue Baukörper Nebengebäude des Hauptbaus. Das Volumen wächst aus der Gartenmauer heraus und wird mit seiner Höhe und Schmalheit zum turmartigen Gebäude. In der bestehenden Villa werden die einstmals reich ausgestatteten Räume möglichst umfänglich restauriert und behutsam an die Bedürfnisse der neuen Nutzung angepasst. Text: Miller & Maranta
by Miller & Maranta, Switzerland
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